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Agrarpolitik mit Judith Riedel: «Wir müssen den Selbstversorgungsgrad halten»

Produktion und Verbrauch beeinflussen den Selbstversorgungsgrad. Das Beibehalten des aktuellen Wertes ist anspruchsvoll und ein wichtiges Ziel, findet die Direktorin des Instituts für Agrarökologie.

«Der Selbstversorgungsgrad ist vor allem in Krisen relevant», sagt Judith Riedel, Direktorin des Instituts für Agrarökologie. Errechnet wird er, indem man die heimische Produktion durch den heimischen Verbrauch teilt. «Entscheidend ist, weshalb man einen hohen Selbstversorgungsgrad möchte», erklärt sie. Das könne sein, weil man eine hohe Wertschöpfung für einheimische Bäuerinnen und Bauern wolle oder eine hohe Nachhaltigkeit. «Meist wird nur über die Produktion gesprochen», ergänzt die Agrarökologin. Verbrauch und Food Waste beeinflussten den Selbstversorgungsgrad jedoch auch.

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